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Wissenswertes & Kurioses

Cowboys waren keine reichen Männer. Sie besaßen nur das, was sie auf dem Pferd bei sich trugen. Ihre Arbeitskleidung wurde nicht gewechselt oder gereinigt.

Die Unterwäsche der Cowboys bestand aus einem meist rosafarbenen Einteiler, dem sogen. ´Long John`. Insbesondere dieser Einteiler wurde während des Trecks selten gewechselt. Er war Unterwäsche und Schlafanzug zugleich.

Die Hemden wurden mit der sogen. Cowboykrawatte, der ´bolo tie´, geschmückt. Auch das Halstuch hatte hauptsächlich praktischen Nutzen. Es diente als Staubschutz, Taschentuch, Schweißtuch, Aderpresse, Wundtuch oder Sonnenschutz. Der Hut war ein sehr wichtiger Bestandteil. Er schützte den Reiter vor Sonne und Regen und wird oft nach dem wichtigsten Hersteller auch ´Stetson´ genannt.

Die bekanntesten Hosen der Cowboys waren die Blue Jeans, die von dem deutschen Levi Strauss hergestellt wurden. Damit die Hosen nicht so schnell durchscheuerten, waren diese am Gesäß und an den Schenkeln mit Leder verstärkt. Oft wurden über die Hose die sogen. ´Chaps´ gezogen. Hierbei handelt es sich um lederne Beinkleider ohne Gesäß, die die Beine vor den Hörnern der Rinder oder Dornengebüschen schützen sollen.

Neben dem Sattel waren die Stiefel die teuersten Besitztümer des Cowboys. Die Form der Stiefel hatte ihren Grund:

Die Absätze waren hoch, damit man beim Reiten nicht so leicht aus den Steigbügel rutschte; die Sohle war dünn, damit der Cowboy die Steigbügel fühlen konnte und die Stiefel liefen vorne spitz zu, damit man schnell in die Steigbügel ein- und aussteigen konnte. Der hohe Schaft der Stiefel verhinderte, dass Schmutz hineinfallen konnte. Da die Stiefel sehr teuer waren, schliefen einige Cowboys darin. Viele sollen darin beerdigt worden sein, was den Friedhöfen der Städte den Namen Boot Hill - Stiefelhügel - einbrachte.

Der Frauenanteil lag in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Kalifornien bei wahrscheinlich nicht einmal 10%. Oft suchten sich die Männer ihre Frauen per Heiratsannonce, um ihr dann eine Fahrkarte zu schicken.